Sonntag, 5. Juli 2009

Mit dem Islam gegen den Terror

Lesung am 21.04.2009 in der
„Deutsche Nationale Bibliothek“

Mit dem Islam gegen den Terror

Niddatal, © 01.05.2009
Sehr geehrter Herr Primor,

zunächst einmal recht herzlichen Dank für die sehr gute Lesung und den anschließenden Ausführungen.
Sie fragten u. a., ob noch Fragen wären.
Ja, jede Menge, die aber sicher nicht in ein paar Stunden abgehandelt werden können.

Doch auch Sie hatten etliche Fragen und ich bin bemüht, einige aus meiner Sicht zu beantworten. Bedenken Sie aber bitte, daß ich nur ein politisch Interessierter und kein ausgebildeter „Politikologe“ bin.

Nun zu Ihren Fragen bzw. Anregungen:


1 Problem Golanhöhen: Es gibt Menschen, die glauben zu wissen, was Andere denken! -
… und handeln, als seien ihre Gedanken die Wirklichkeit.

Resume: Nur durch das miteinander REDEN kann herausgefunden werden, was der
Andere denkt.

Hier möchte ich nur a) Morris L. West – Der Botschafter – und b) Arthur Hailey – Der Pirat – anführen.
Kennen Israelis Palästinenser und kennen Palästinenser Israelis?


2 Erziehungsprogramm: Nur wo ein Wille ist, ist auch eine Möglichkeit gegeben zu verstehen und zu akzeptieren.

3 Sicherheit: 100 % tige Sicherheit wird es nie geben. Nirgendwo! Aber ich denke, daß die angesprochene Angst u.a. eine Folge schlechten Gewissens ist. Und ein schlechtes Gewissen (warum auch immer) hat doch fast jeder Mensch.

4 Die neue Regierung unter Nethanjahu ist in „Geiselhaft“ von Lieberman. Und der ist das Schlimmste, was Israel passieren konnte. Ich denke, diese Regierungskonstellation dauert nicht lange.

5 Sie sagten: 80% Amerikaner sind für Israel.
Mag sein; aber seien wir ehrlich zu einander: der größte Teil der US - amerikanischen Bevölkerung kennt doch außer den USA nicht viel Anderes. Man weiß, das es außer den USA noch andere Staaten gibt, aber welche und wo liegen diese?
Ich bin 1981 in Atlanta, Georgia, gefragt worden, wie es denn Herrn Hitler ginge, ob er noch bei guter
Gesundheit sei. Und es war nicht im Scherz gemeint. Zudem wurde ich, nachdem ich mich als Deutscher z zu erkennen gegeben hatte, gefragt, ob ich den und den kenne. Auch dieses war ernst gemeint!

6 Obama: Für mein Verständnis ein ungeheurer Glücksfall für die USA nach verheerenden 8 Jahren George W. Bush. Hoffentlich ereilt ihn nicht das gleiche Schicksal
wie seine großen Vorbilder Abraham Lincoln, J. F. Kennedy und Martin Luther King.

7 Sicherheit und Frieden erzwingen: Ich habe Ihre Frage nicht nur als rhetorisch betrachtet. Allerdings habe ich auch nur eine mögliche Strategie anzubieten und die ist wie folgt:
Von allen namhaften Geheimdiensten der Welt aus den Spezialtruppen die besten 10 Leute zu einer schnellen Welteingreiftruppe zusammenstellen. Und hier erwähne ich bewusst die Mossad, GSG9, franz. Fremdenlegion, russische „KGB“ und diverse andere Spezialisten. Die Führung dieser „Welteingreiftruppe“ sollte ein Angehöriger eines absolut neutralen Staates wie Schweden, Schweiz oder Norwegen haben.

Sehr geehrter Herr Primor, ich hoffe, daß ich mit meinen Ausführungen Ihre Zeit nicht unnötig in Anspruch genommen habe und verbleibe

Mit freundlichem Gruß

Walter Meister
© 090501PS: www.walter meister.blogspot.com

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