Sonntag, 5. Juli 2009

Blumenzauber


Ein Blümchen steht am Wegesrand, bei Wetter und bei Wind.
Benötigt Schutz und Sonnenlicht, das weiß doch jedes Kind.
Doch es gibt auch Unterschiede in der Farbenpracht!
Oftmals will ich wirklich wissen, was und wie Sie es macht.
Gemeint ist hier Mutter Natur, denn nur sie hat die Macht,
unsere Umwelt zu gestalten, das uns das Herze lacht.
Es wird aus einer zarten Knospe, in sehr kurzer Zeit,
eine wunderschöne Blüte, die unser Herz erfreut.

 
© Mst 990908

Moderne Sklaverei

Die Sklaverei ist abgeschafft, was mich nicht verwundert.
Denn immerhin und das ist klar, sind wir im 21.Jahrhundert.
Und doch gibt es die Sklaverei auch heute noch zu Hauf/.
Das Wie und Wo liegt auf der Hand, nur kommen muß man drauf.
Drum lest dies/ Buch, das Ihr in Händen in einem Band und nicht in Bänden.
Und Ihr begreift ganz schnell und klar, daß Sklaverei schon immer war!


(Bem: Das Buch ist noch in Arbeit; also bitte ich um Geduld.)

© Mst 031031

Haiku ( 8 )

Mann und Frau vereint
In Liebe und Vertrauen.
Ein Bund fürs Leben?

© Mst 050519

Haiku ( 6 )

Fremde treffen sich,
zusammen in Wort und Schrift..
Als Freunde zurück.

© Mst 050519

Haiku ( 5 )

Ruhig liegt der See.
Auf der Weide grast ein Schaf.
Da plötzlich ein Schuß.

© Mst 050521

Haiku 3

Abend - Sonnenschein,
Mücken tanzen in der Luft.

Nacht ist bald erreicht.

© Mst 050521

Entspannung

Abgespannt von der Arbeit kommt Isabell nach Hause. Lars wartet schon auf sie. Als Isabell den Schlüssel ins Schloß stecken will, öffnet er die Tür und strahlt übers ganze Gesicht. „Hallo mein Liebling, überrascht, daß ich schon da bin, nicht wahr?“
Er nimmt Isabell die Tasche ab und sie in die Arme. Ohne etwas zu sagen schmiegt sie sich an ihn und gibt ihm einen sanften Kuß. Zuerst auf den linken, dann auf den rechten Mundwinkel. Ihre Arme haben sich um seinen Hals gelegt, ihr drängender Mund ist auf seinen Lippen angekommen. Lang und innig küßt sie ihren Lars. „Wie schön, daß du schon zu Hause bist! Ich habe mich so sehr auf dich gefreut. Es war ein harter Tag und ich bin ganz schön geschafft. Massierst du mich? Ich brauche deine zärtlichen Hände.“
„Ich habe Kuchen mitgebracht und Kaffee gekocht. Wollen….“
„Das kann noch warten Liebster, erst die Massage, bitte“ unterbricht sie Lars.
„Aha, du bist süchtig geworden, gib es zu“ neckt er sie.
„Alles, was du willst! Aber jetzt die Massage oder es gibt Liebesentzug, verstanden?“ neckt sie zurück. Lars hebt Isabell hoch, trägt sie ins Schlafzimmer und setzt sie sanft ab. Er hilft ihr aus den Kleidern und küßt sie auf jedes Stück frei werdender Haut. Isabell hat sich auf das Bett gelegt, die Augen halb geschlossen und hilft Lars nur, indem sie sich dreht oder ihren Körper hebt. Sie liegt nun, nackt, auf dem Bauch und Lars beginnt sie zu massieren.
Von Isabell sind nur Laute zu hören, die an das Schnurren einer Katze erinnern. Lars/ Hände sind von den Schultern zur Taille hinunter gewandert und massieren jeden einzelnen Zentimeter. Auch hier küßt er immer wieder ihren Rücken. Isabell dreht sich auf den Rücken und schlingt ihre Arme um Lars. „Das tut so gut. Deine Hände: sie sind so zärtlich. Streichle mich, küsse mich.“ Sie löst ihre Hände und knöpft sein Hemd auf, streift es über seine Schultern, zieht ihn zu sich herunter und küßt ihn auf die Brust, streift seine Brustwarzen mit ihren Lippen. Lars reagiert und nimmt ihre rechte Brust in die Hand. Mit seinem Mund umschließt er die Brustwarze und beißt vorsichtig zu.
Isabell bäumt sich ihm entgegen. „Ja, ja, mach weiter, das tut so gut. Nur noch ein klein wenig fester. Vergiß nicht, ich habe zwei Brüste“ sagt sie und hält ihn ihre linke Brust entgegen. Lars hat mittlerweile eine starke Erektion bekommen. Während er sich der linken Brust Isabells zuwendet, knöpft sie seine Hose auf und zieht sie herunter. Beider Atem hat sich enorm beschleunigt und die Pulse rasen.
„Komm zu mir, ich halte es nicht mehr aus Liebster. Komm bitte komm, ich will dich in mir spüren.“
„Ja, ja ich komme zu dir, mein Liebling. Oh wie ich dich liebe.“
Nachdem beide eine Zeit geruht haben sagt Isabell spitzbübisch: „Hattest du nicht etwas von Kaffee und Kuchen gesagt?“ „Oh ja, natürlich, wie konnte ich das nur vergessen? Das passiert mir sonst doch nur, wenn ich mit einer ganz tollen Frau zusammen bin!“ antwortet Lars mit gerunzelter Stirn, „was ist denn nur geschehen, daß ich das vergessen konnte?“

Isabell hebt die Hand und gibt ihm einen Klaps auf die Wange. „Du Schelm, wenn du das nicht mehr weißt, müssen wir das unbedingt sofort wiederholen.“ „Einverstanden, aber erst muß ich mich ein bißchen stärken. Komm, wir sehen nach, ob der Kaffee noch heiß ist.“
„So machen wir es. Also dann, stärken wir uns für die nächste Runde!“

© Mst 060608

Werte

Das Rauschen eines künstlich geschaffenen Wasserfalls.
Geschäftiges Treiben -
ein eiliges Hin und Her.
Menschen an Tischen.
Sie essen und trinken.
Kellner und Kellnerinnen eilen,
die Wünsche der Gäste zu erfüllen.
Die Teller sind übervoll beladen.
Reste landen auf dem Müll.

Weitab von diesem Leben -
in einer Umgebung von Dreck und Müll:
spielende Kinder, bekleidet mit Fetzen
oder nackt.
Die Haut tief gebräunt,
ausgeliefert gleißendem Sonnenlicht.
Als Ball dient eine Dose aus Blech,
Milch oder Suppe
diente sie als Verpackung.
Milch oder Suppe
bleibt für diese Kinder
ein Traum.
Die Dose - für einen
Augenblick ein Spielball -
bald ein Teil von Müll.

© Mst 071122

Freundschaft

Ein Freund ist ein Mensch
der in der Not zu einem hält.

Ein Mensch wird dir zu einem Freund
wenn er die gleichen Dinge träumt.

In guten Zeiten einen Freund zu haben
ist ziemlich einfach möcht ich sagen.

Bist du in Not und brauchst den Freund
hast du von vielen nur geträumt.

Es bleibt eine handvoll nur zurück;
doch die sind immer da - zum Glück.


© Mst 090213

Strandleben

Eine Möwe am Strand,
auf der Suche nach Nahrung,
achtlos fallen lassen von Menschen
ohne an die Folgen zu denken,
eiligen Schrittes dem Wasser zu,
den Durst zu löschen.

Figuren im Sand sind Zeugen
reger Betriebsamkeit
von Mensch und Tier.
Impressionen für Pinsel und Feder
am vollbelegten Strand
einer Insel im Atlantik.

Ein Schiffshorn durchdringt
die Stille des Mittags.
Ende und Beginn einer Reise,
kurz oder lang,
bedeutsam für den Einzelnen,
belanglos für den Betrachter,
der nur Archivator eines
momentanen Ereignisses ist.

Sonntag, Ruhetag für Viele.
Rastloses Schaffen für Andere:
Kellner, Taxifahrer, Köche,
Ärzte, Schwestern, Pfleger
und viele Andere mehr.
Ein ganz gewöhnlicher Tag.

© Mst 071118

Baumgeflüster

Ich hab den Wind belauscht,
der durch die Blätter rauscht,
er sagt, der Baum dort steht schon viele, viele Jahr´.

Es dauerte jahrelang
bis er den Boden fand,
der gut genug und kräftig für ihn war.

Als kleiner Sproß im Garten, mußte er solange warten
bis eine zarte Frauenhand
den richtigen Platz für ihn im Parke fand.

Dort steht der Baum nun, groß und stark:
Schattenspender für Lebewesen aller Art
und Heimat für den Wind, der ihn belauscht.

© Mst 060823

Mit dem Islam gegen den Terror

Lesung am 21.04.2009 in der
„Deutsche Nationale Bibliothek“

Mit dem Islam gegen den Terror

Niddatal, © 01.05.2009
Sehr geehrter Herr Primor,

zunächst einmal recht herzlichen Dank für die sehr gute Lesung und den anschließenden Ausführungen.
Sie fragten u. a., ob noch Fragen wären.
Ja, jede Menge, die aber sicher nicht in ein paar Stunden abgehandelt werden können.

Doch auch Sie hatten etliche Fragen und ich bin bemüht, einige aus meiner Sicht zu beantworten. Bedenken Sie aber bitte, daß ich nur ein politisch Interessierter und kein ausgebildeter „Politikologe“ bin.

Nun zu Ihren Fragen bzw. Anregungen:


1 Problem Golanhöhen: Es gibt Menschen, die glauben zu wissen, was Andere denken! -
… und handeln, als seien ihre Gedanken die Wirklichkeit.

Resume: Nur durch das miteinander REDEN kann herausgefunden werden, was der
Andere denkt.

Hier möchte ich nur a) Morris L. West – Der Botschafter – und b) Arthur Hailey – Der Pirat – anführen.
Kennen Israelis Palästinenser und kennen Palästinenser Israelis?


2 Erziehungsprogramm: Nur wo ein Wille ist, ist auch eine Möglichkeit gegeben zu verstehen und zu akzeptieren.

3 Sicherheit: 100 % tige Sicherheit wird es nie geben. Nirgendwo! Aber ich denke, daß die angesprochene Angst u.a. eine Folge schlechten Gewissens ist. Und ein schlechtes Gewissen (warum auch immer) hat doch fast jeder Mensch.

4 Die neue Regierung unter Nethanjahu ist in „Geiselhaft“ von Lieberman. Und der ist das Schlimmste, was Israel passieren konnte. Ich denke, diese Regierungskonstellation dauert nicht lange.

5 Sie sagten: 80% Amerikaner sind für Israel.
Mag sein; aber seien wir ehrlich zu einander: der größte Teil der US - amerikanischen Bevölkerung kennt doch außer den USA nicht viel Anderes. Man weiß, das es außer den USA noch andere Staaten gibt, aber welche und wo liegen diese?
Ich bin 1981 in Atlanta, Georgia, gefragt worden, wie es denn Herrn Hitler ginge, ob er noch bei guter
Gesundheit sei. Und es war nicht im Scherz gemeint. Zudem wurde ich, nachdem ich mich als Deutscher z zu erkennen gegeben hatte, gefragt, ob ich den und den kenne. Auch dieses war ernst gemeint!

6 Obama: Für mein Verständnis ein ungeheurer Glücksfall für die USA nach verheerenden 8 Jahren George W. Bush. Hoffentlich ereilt ihn nicht das gleiche Schicksal
wie seine großen Vorbilder Abraham Lincoln, J. F. Kennedy und Martin Luther King.

7 Sicherheit und Frieden erzwingen: Ich habe Ihre Frage nicht nur als rhetorisch betrachtet. Allerdings habe ich auch nur eine mögliche Strategie anzubieten und die ist wie folgt:
Von allen namhaften Geheimdiensten der Welt aus den Spezialtruppen die besten 10 Leute zu einer schnellen Welteingreiftruppe zusammenstellen. Und hier erwähne ich bewusst die Mossad, GSG9, franz. Fremdenlegion, russische „KGB“ und diverse andere Spezialisten. Die Führung dieser „Welteingreiftruppe“ sollte ein Angehöriger eines absolut neutralen Staates wie Schweden, Schweiz oder Norwegen haben.

Sehr geehrter Herr Primor, ich hoffe, daß ich mit meinen Ausführungen Ihre Zeit nicht unnötig in Anspruch genommen habe und verbleibe

Mit freundlichem Gruß

Walter Meister
© 090501PS: www.walter meister.blogspot.com