Montag, 23. April 2012

Geburt


 Die Welt hält viel für uns bereit:
Wunder, gestreut so unendlich weit.
Doch das größte Wunder - unbeirrt,
ist, wenn ein Mensch geboren wird!
Für jedes Paar ist schon lange klar:
es ist das schönste Kind, das je geboren war.
Auch Oma, Opa, Onkel, Tante -
eben - alle Anverwandte
beteuern und beschwören dies´.
Wer es nicht glaubt, ist einfach fies!
Für mich jedoch ist Eines klar:
Jedes Kind ist das Schönste, das je geboren war!

© Mst 060803

Freitag, 13. April 2012

Für meinen Schatz ( 1 ) Trilogie


Wie ich auch anfang/, es ist schwer
Zu erzählen die Geschicht/.
Doch bitte, urteile erst nachher
Wenn sie zu Ende ist.
Es kam nur so, von ungefähr,
Daß sich trafen ein paar Leute.
Es war nicht so von ungefähr –
Doch das weiß ich erst Heute.
Ich sah Dich, warst mir so vertraut
Wie/s nur ist bei Bekannten.
Ich habe fest daran geglaubt,
Daß wir uns ewig kannten.
Die Interessen glichen sich,
Und so ist es noch heute.
Du fragst mich: “Was bin ich für Dich?“
Und - ob ich/s schon bereute.
Die Antwort ist nicht allzu schwer
Und doch ist sie nicht leicht;
Wo nehm/ ich nur die Worte her
Die alles sagen? - Doch vielleicht
Ist es das Beste für Dich und mich,
Nur zu sagen: Ich liebe Dich.

© Mst 900809

Für meinen Schatz ( 2 ) Trilogie


Die letzte Zeit war hart und lang,
wir schufteten alle Beide.
Trotzdem wurd/ es uns nicht bang;
noch dauert/s eine Weile.
Wir Beiden sind ein gutes Team
und halten fest zusammen.
Auch wenn ich manchmal müde bin,
bis 100 wird es langen.
Du bist die Frau, Du bist mein Traum,
drum blühe wie ein Tannenbaum.
Die Müdigkeit, sie geht vorbei,
ich bin mir dessen sicher.
Denn nun kommt eine schöne Zeit;
ich liebe Dich wie nie zuvor,
auch dieses ist ganz sicher.

© Mst 920416






















ged hedi

Für meinen Schatz ( 3 ) Trilogie


Wie ich auch anfang/, es ist nicht schwer
Zu vollenden eine Geschichte,
Denn alles ist nur allzu wahr,
Was ich heute hier berichte.
Die Zeit vergeht, doch es ist wahr:
Wir kennen uns nun fast 12 Jahr´.

12 Jahre, eine lange Zeit;
Doch kurz ist sie, ist man zu zweit.
Die Zeit vergeht, sie scheint zu rasen-
Doch – Blumen her – wo sind die Vasen?
Schau ich Dich an bin ich verwundert,
So jung ist wirklich ein halb Jahrhundert?
Seit wir zusammen sind, das kannst Du
glauben,
Seh ich die Welt - mit anderen Augen.
Du zeigtest mir, was Liebe ist.
Weißt Du was Du wirklich für mich bist?
Ich kann es nicht in Worte fassen;
Das Gefühl ist stark, Worte verblassen.
Du gibst mir Sicherheit und Mut,
Deine Liebe, mein Schatz, - tut mir sehr gut.
Ob Wein ob Milch, ob Saft ob Bier,
Du bist mein Lebenselixier.

Irgendwann kommt mal die Zeit,
Da sind wir dann nicht mehr zu Zweit.
Ich hoffe nur, es währt noch lange.
Mit Dir zu Zweit ist mir nicht bange!

Zu Deinem Ehrentag mein Schatz,
bekommst Du einen dicken Schmatz.

© Mst 990415

Mittwoch, 11. April 2012

Notlage wird schamlos ausgenutzt.

  Datum: 17.12.2003 !!!

Ende Oktober erhielt ich Post aus Holland. Es war ein etwas größerer Umschlag. Der Inhalt erschien zunächst höchst erfreulich, denn eine Frau Tara teilte mir „in Freundschaft“ mit, daß sie für mich 3 äußerst wichtige, meine Zukunft betreffende, Dinge tun müsse, da ihr selbst einmal auf diese Weise geholfen worden sei. Dieses müsse mehrmals im Jahr bei einigen Personen geschehen und zwar völlig kostenlos. Vieles bla bla und dann: Ich habe auch einige Ausgaben und sicher haben Sie auch Verständnis dafür, daß ich von Ihnen einen Kostenbeitrag von nur € 5,00 in bar erbitte.
  Soweit zu dem Schreiben. Da ich mit Sicherheit nicht der Einzige bin, den diese Dame angeschrieben hat, folgende Überlegung: Von 2000 Adressaten antworten 1000. Die Kosten für Frau Tara belaufen sich pro Brief auf ca. € 1,00. Macht einen Verdienst von € 3.000,00. Der Antwortbrief geht übrigens in die Schweiz.
Den habe ich auch abgeschickt mit folgender Antwort:

Hej Tara

Für Ihren Brief bedank ich mich.
Das ist bei mir so Brauch.
Und Sie verstehen sicherlich,
Die nächsten Zeilen auch.

Wer sehnt sich nicht nach Glück und Geld?

Mir ist keiner bekannt,
Selbst Sie - Frau Tara - halten auf – Ihre
kleine Hand.
„Ich bin verpflichtet“ schreiben Sie „und dieses kostenlos;
Zu helfen mehrmals in einem Jahr.“ Ich finde das famos!
Doch „kostenlos“, soviel ich weiß, bedeutet „Nichts = Null“
Auch hierzu fällt mir nur noch ein: It/s pretty, wonderfull!
Woll/n Sie mir helfen, bitte sehr, ich nehme gerne an:
Für diese Zeilen nehm ich nichts, obwohl ich es auch kann.
Ich bin gespannt nun auf die Post, kommt sie nun? Wann 
                                                                                     und ob.
Geschrieben jetzt von Ihrer Hand – dann wäre alles TOPP.

In Freundschaft
© Mst 031106

Post von Tara habe ich bis heute nicht erhalten.

Aber ein paar Tage später bekam ich Post vom Rat der 7 Schamanen. Da sollte ich allerdings zuerst einmal € 50,00 als Kostenbeitrag für die dann kostenlose Hilfe schicken. Bar....natürlich!
Hier wurde die große Pfote ausgestreckt. Post brauche ich auch von dieser Seite nicht zu 
erwarten. Der Brief kam im Übrigen aus Niederaula.



Dienstag, 10. April 2012

Zu jedem Tag



Relatives:

Ein Jahr ist so kurz
das Leben aber oft lang:
also genießen

© Mst 090110

Traum:

Friede und Freiheit,
Ohne Sorgen zu leben.
Wirklichkeit? Nein, Traum!

© Mst 050328

Dienstag, 27. März 2012

Blatt im Haar


Am Bahnsteig steht eine nette Frau.
Was sie erlebt´, seh´ ich ganz genau.
Ein kleines Lächeln um den Mund,
dazu das Glitzern in den Augen,
am Kleid das Gras, ein Blatt im Haar,
sagt mir, was eben erst geschah:

Ihr Kleid ist luftig leicht und bunt,
ein wenig blau, so wie die Trauben,
die sie sich in den Mund nun schiebt,
mit Appetit und halb geschlossenen Augen.
Ein schlanker Mann nickt leicht ihr zu;
Sie nickt zurück, geht auf ihn zu.

Entgegen kommt er ihr ein Stück,
sie dreht sich um, schaut kurz zurück,
schlingt dann um seinen Hals die Arme:
also war es richtig, was ich erahne.
Er ist der Grund, der in ihrem Haar,
das Blatt hinterließ, das ich gerade sah.

© Mst 060505

Sonntag, 25. März 2012

Wortmännchen


                                                               Kopf

                                                                 Haar
                                                            Das Gehirn
                                                      Die klugen Augen
                                                 Und die schmale Nase
                                          Dann der ausdrucksvolle rote Mund
                                           Zudem das wohlgeformte Kinn
                                                      Der schlanke Hals
                                                        Feste Schultern
                                                             Rumpf

                                                 Lärm                   Stille

                                               - - - - Lärm!    Stille, - - - -
                                  - - - lauter Verkehr,    ein Schuß, - - -
                                     - - ein Auto röhrt    danach ein Schrei - -
                                    - durch das kleine    Dorf der Krimi ist vorbei! -
                         vor den Toren der Stadt.    Die Polizei weiß keinen Rat.
                             - Das kranke Kind auf    Wer ist der Täter -
                                  - - der Mutter Arm:    der das tat? - -
                                            - - - es schreit.    gib Rat! - - -
                                                - - - - Lärm!    Stille. - - - -

                                                Treue                       Liebe

                                              - - - - - Treue     Liebe. - - - -
                                            - - - - ist heute    ein Wort - - -
                                  - - ein anderes Wort    voll der Sehnsucht - -
                   - für Mangel an Gelegenheit,   nach ein klein wenig -
                     oder der Versuch zu sagen,   Zärtlichkeit, Verlangen,
                                                                            Sicherheit und Glück.
                                       - seht her, ihr da,    für ein ganzes Leben -
                                        - - ich bin besser    oder einen Tag, - -
                                                 - - - als ihr!    eine Stunde: - - -
                                                 - - - - Treu!    Liebe! - - - -

                                           Rechtes Bein           Linkes Bein
                                             - - - - Schenkel   Schenkel - - - -
                                        - - - rechtes Bein       linkes Bein - - -
                           - - schönes festes Knie            schönes festes Knie - -
                       - langer Unterschenkel                langer Unterschenkel - -
                                                   II                                               II
                                                   II                                               Fuß - - --
                                                   II                                         -----------------
                                   ______Fuß                                         IIIIIIIIIIIIIIIII
                             _________________________________________________
                                                                                 
 © Mst 060818

Trolle


Ein kleiner Troll begleitet mich -
Erinnert mich zu jeder Zeit an Dich.

Ein zweiter Troll läuft hinterher:
Zieht einen Wagen - - der ist schwer!

Ein dritter Troll kommt angerannt
Als wär´ das Essen angebrannt.

Ein vierter Troll – ganz ohne Eile
Schreibt in den Sand `ne Lyrikzeile.

Der fünfte Troll - man glaubt es kaum,
klettert behänd´ auf einen Baum.

Dort sitzt auch schon der sechste Troll:
Sein Bauch ist noch vom Essen voll.

Von diesem hohen Sitz, ihr Lieben,
schauen sie hinunter – auf Troll Nummer sieben.

Der wiederum – mit viel Bedacht,
streichelt zärtlich Troll Nummer acht.

Fehlt nur noch Einer – es wird Euch freu´n,
es ist der unvergleichliche Troll Nummer neun.

Das war es nun; denn - ihr werdet sehn´,
Troll Nummer zehn kommt – und ich muß geh´n.


© Mst 111012

Sonntag, 4. März 2012

Deutschland, was ist aus Dir geworden? (4)

                         

 Aus gegebenem Anlaß!
Dieses Gedicht habe ich 1999 geschrieben!!
Es ist aber heute so aktuell wie vor 13 Jahren !!!
  Gedicht 4 

Deutschland, was ist aus Dir
geworden? 
Wollt Ihr das Zeitgescheh´n erfassen?
Euch bestens unterrichten lassen?
So laßt das Bücher lesen sein
Und schaut einmal ins Fernseh´n rein.
Kein Horrorfilm enthält mehr Schrecken,
Als das, was Reporter uns aufdecken.
Kind geschändet und verbrannt,
Mann im Dorf Amok gerannt.
17 Menschen sind jetzt tot!
Dritte Welt in großer Not.
Rauschgifthandel angestiegen,
Überfälle jetzt auch in Zügen.
Rentner wurde ausgeraubt,
Saddam weiter Bomben baut.
Der Staat ist finanziell am Ende,
Eichel bittet uns um Spende.
Hier Trockenheit, dort Regenschauer.
Die Wasserflut hält keine Mauer.
Wachstum wird uns eingeredet,
Der Papst will noch mehr Kindersegen.
Die Nachrichten sind schon ein Graus,
Wann kommen wir da endlich raus?
Was muß denn alles noch gescheh´n,
Wann wird es wieder besser geh´n?
Wann steht man auf am frühen Morgen
Ohne zu sagen:

Oh Deutschland, was ist aus Dir geworden?

© Mst 9903

Deutschland, was ist aus Dir geworden? (3)


                                   
Aus gegebenem Anlaß!
Dieses Gedicht habe ich 1999 geschrieben!!
Es ist aber heute so aktuell wie vor 13 Jahren !!!
      Gedicht 3
                                    Deutschland, was ist aus Dir
                                    geworden?
                                    Was ich auch hör, was ich auch seh´,
                                    ich mach mir Sorgen.
                                    Die Nachricht kam grad´ über´n Äther:
                                    Zwei Tote, zehn Verletzte durch
                                    Attentäter.
                                    Lawinen donnern in das Tal-
                                    Das kleine Dorf – es war einmal.
                                    Flüsse treten aus ihren Betten,
                                    Die Feuerwehr muß Leben retten.
                                    Randale in der Nachbarschaft.
                                    Der Meier wird jetzt platt gemacht!
                                    Überfall auf alte Leute,
                                    daß Ergebnis: 1o Mark Beute!
                                    Eine Bank wird ausgeraubt
                                    Und ´mal schnell ein Kind mißbraucht.
                                    Ist der Täter dann gefaßt,
                                   wird ein Gutachten erbracht.
                                   Die Kindheit ist an allem Schuld;
                                   So Manchem reißt da die Geduld.
                                   Nach Entschuldigungen wird gesucht,
                                   Das Opfer einfach abgebucht!!
                                  Oh Deutschland, was ist aus Dir
                                  geworden?
                                  Mst 3/99

Deutschland, was ist aus Dir geworden? (2)

Aus gegebenem Anlaß!
Dieses Gedicht habe ich 1998 geschrieben!!
Es ist aber heute so aktuell wie vor 14 Jahren !!!
      Gedicht 2

Deutschland, was ist aus Dir geworden?

Das Alter macht die Haare grau, doch grauer noch die Sorgen.
Wie sicher ist der Arbeitsplatz?
Und wie erklär ich´s meinem Schatz?
Weniger Geld trotz Mehrarbeit.
Was ist das nur für eine Zeit!
Fast 5 Millionen faule Leute?? – offiziell,
Und noch mal 3 Millionen Dunkelziffer – gell!
Wer das behauptet oder sagt,
Den haben Sorgen nie geplagt.
Es gibt hier Faule – unbestritten.
Den Meisten ist der Weg zur Arbeit aber abgeschnitten.
Die Menschen sind nicht faul sei Euch gesagt.
Was im Staate faul ist, ist der Staat.
Auf die Straßen ihr Arbeitslosen, Alleinerziehenden und Jungen.
Auf die Straßen und dem Staat den Marsch gesungen!
Nicht Steuern rauf, nein Steuern runter.
Nur so wird Deutschland wieder munter!
Weg mit Subventionen, Übergangsgeldern und hohen Steuern,
Wir müssen endlich den Ofen anfeuern.
Politik muß sein , das ist mir klar.
Wer weiß denn noch, wer Erhardt war?
Ein Wirtschaftler von Schrot und Korn;
Er brachte die Wirtschaft schnell nach vorn.
Betriebs – und Volkswirte sind gefragt-
Nicht, was ein Bundeskanzler sagt.
In Holland und selbst England ist ein neuer Geist geboren

Oh Deutschland, was ist aus Dir geworden


© Mst 980106

Deutschland, was ist aus Dir geworden? (1)


Aus gegebenem Anlaß!
Dieses Gedicht habe ich 1997 geschrieben!!
Es ist aber heute so aktuell wie vor 15 Jahren !!!
      Gedicht 1
                                      Deutschland, was ist aus Dir geworden?
Vor Jahren war man noch geborgen.
Dem Staat ging´s gut, den Bürgern auch.
Fast alle hatten einen vollen Bauch.
Es gab viel Arbeit, kaum zu schaffen
Der Aufbau blühte – und wir hatten
So viel zu tun.
Die Zeiten ändern sich – und nun
Steh/n Arbeits- suchende und –lose
Bei Ämtern an: vor leerer Dose.
Wer Arbeit hat ist noch gut dran.
Betroffen ist hier Jedermann.
Es geht quer durch alle Schichten.
Die Ämter wissen es zu berichten.
Ob Jung ob Alt, Doktor, Kaufmann oder Zimmermann,
Alle steh/n um Arbeit an.
Wie Babylon kommt es mir vor,
Das Sprachgewirr an meinem Ohr.
In aller Herren Länder Sprachen
Unterhalten die sich, die hier warten.
Sie wollen einen Arbeitsplatz
Oder geldlichen Ersatz.
Wie war es früher doch so schön,
Morgens konnte man zur Arbeit geh/n.
Der Tag war lang und oft auch schwer
Doch ohne Arbeit – noch viel mehr.
Kanzler, Minister, Abgeordnete mit langen Haaren
Mahnen andere zum sparen.
Wie denn bitte ihr Frauen und Männer um Herrn Kohl?
Eure Bäuche sind voll, unsere sind hohl.
Es gibt bei uns nichts mehr zu sparen.
Auch nicht bei denen, die früher etwas reicher waren.
Die Industrie verlagert in günstigere Länder,
Hier stehen wir oft vor abgeschalteten Bänder.
Ob Ost ob West, Süden oder Norden -

Oh Deutschland, was ist aus Dir geworden?

© Mst 9709

Mittwoch, 29. Februar 2012

Lanzarote


Auf Lanzarote „In fremdem Land“
ein Mann namens OSKAR eine Heimat fand.
Doch leider nur für eine kurze Zeit;
dann war es für ihn jedoch soweit.
Die Sucht zu spielen holte ihn ein,
er wollte noch reicher, noch besser sein.
Verlassen hatte ihn nun sein Glück,
warf ihn einfach auf die Straße zurück.

Der „Palast der Ästhetik“ steht nun leer,
so können Menschen von sehr weit her,
bewundern, was einst César Manrique erdachte,
zu einem Kunstwerk einen Teil der Insel er machte.
Neben „Jardin de Cactus“ „Jameos del Aqua“
„LagOmar“,
noch viele andere, sehr schöne Dinge ich sah.

Manrique´s „Haus“ oder die „Cuevas Verde“,
 „Montañas del Fuego“ und des „Diabolo´s“ Herde,
gebaut als Grill für die ganzen Scharen
der Besucher, die alle schon hier einmal waren.

Es ist eine Insel, von Lava bedeckt;
als Perle für den Tourismus entdeckt.
Die ganze Gewalt der Natur wird hier offenbar:
nicht vergleichbar mit dem, was ich früher schon sah!

Grandios und gewaltig die wild tosende See,
Lava, wohin das Auge schaut, wohin ich auch seh´:
geformt aus der inneren Glut der Erde,
Gesteinsmassen, verstreut wie eine wilde Herde.
Die Vielfalt der Farben betört meine Augen;
wie auf Leinwand gemalt – man kann es kaum
glauben!
Worte reichen nicht aus, um die Natur
zu beschreiben:

Der Mensch ist hier klein – – und wird
es stets bleiben.

                                                             © Mst 050302

Sonntag, 26. Februar 2012

Der Wettstreit



Mit einem Freunde trank ich Tee.
Wir schauten ´raus auf einen See.
Glänzend lag die Oberfläche - in der Sonne:
Fische spielten, Mücken tanzten, - welche Wonne.
Frieden wehte her vom Strand.
Was war es nur, das uns verband?
Ich sagte zu ihm: schau dir an,
was die Natur so alles kann!
Nimm deinen Pinsel, male mir,
was du jetzt siehst: ich wünsch´ es mir.
Halte fest die ganze Pracht,
die, wie von selbst, ist hier erwacht.

Das ist doch einfach, sagt er keck,
nur hier und da ein bunter Fleck.
Ein Bild zu malen ist nicht schwer;
zu reimen jedoch - un-end-lich mehr!

Hier widersprech´ ich sehr erregt:
du weißt genau, was mich bewegt.
Die Reime sind alsbald gemacht.
Das ist ganz leicht - das ich nicht lach´!

Es ist ganz leicht, ein Bild zu malen,
entgegnet er; da ist der Rahmen.
Das Wasser blau, mit ein paar Wellen,
die Enten dort oben, an den Quellen,
ist doch schon alles, was man braucht! - -
Der Schornstein, der dort hinten raucht,
die alte Dame, mit ihrem Hund,
kommt rechts – hier – in den Vordergrund.
Die kleine Schar der hübschen Mädchen,
aus diesem arg verträumten Städtchen,
mal eben auf´s Papier gebracht
und schon hast du die ganze Pracht!
 
Ich war erstaunt und sage bloß,
dass du das kannst, find ich famos!
Für mich wär´ dieses eine Plage
und brauchen würd´ ich tausend Tage.
Was dabei rauskommt, glaub´ es mir,
ist nicht sooo viel wert, wie das Papier. –
Auch weiß ich aus einem Unterricht,
die Hand ist mutig, aber das Auge nicht.
So würde denn aus meinem Schaffen,
ein Bild, gemalt – wie von einem Affen.

Also bleib ich bei dem Reimen
und, so will es mir auch scheinen,
dass du als Maler malen musst,
denn sonst zerreißt es dir die Brust.
Eile zur Leinwand, Pinsel, Farbe
und bei deiner großen Gabe,
ist das Bild bald hergestellt
und ich weiß, dass es mir gefällt!

Dein „Auge“, das den Pinsel hat geführt,
hängt bald als Bild – am Eingang an der Tür.

                                                  © Mst 050607

Samstag, 25. Februar 2012

Trittbrettfahrer (Sana Helfer)


     Ein hartes Stück Arbeit lag hinter Sana! Sie hatte es geschafft! Der letzte Algorithmus für Arbeitsabläufe und Organisation hatte es aber auch wirklich in sich: der Schlüssel für die Basis einer neuen Organisationsstruktur. Die Arbeitsabläufe würden mit ihrer, Sanas, Software einfacher und schneller zu erledigen sein. Nun mußte Sana nur noch der Abteilungsleitung das Ergebnis vorstellen und die Lauffähigkeit des neuen Programms demonstrieren. Aber das würde sie erst am Montag machen; sie hatte einen Blick auf die Uhr geworfen und festgestellt, daß es schon wieder einmal eine Stunde nach Mitternacht und - Samstag war! Das Wochenende über wollte sie sich ordentlich ausruhen. Schnell signierte sie ihre Arbeit mit ihrem Kürzel auf der letzten Seite, wie sie es immer macht:
S: H., nun noch abspeichern, an ihre Büro e-mail Adresse senden, ausschalten, ausziehen, ausschlafen. Genau in dieser Reihenfolge. Die normalerweise obligatorische, warme Dusche mußte entfallen. Zu müde! Kaum zwei Minuten später war Sana fest eingeschlafen.
     Sana erwachte weil jemand an ihrer Nase kitzelte. Ihr kleiner Sohn stand vor dem Bett und sagte: „Mama, aufstehen, Hunger!“ Erstaunt schaute sie auf die Uhr und erschrak: es war schon 9:30 Uhr. Sie hatte gut geschlafen und griff nach Bo, zog ihn zu sich ins Bett. „Hallo mein kleiner Liebling, Mama hat lange gearbeitet und war sooo müde. Ich mache gleich Frühstück. Komm ein bißchen zu mir kuscheln.“ Bo kletterte ins Bett und warf sich auf seine Mutter. Fünf Minuten dauerte die lustige Balgerei. Dann gewann der Hunger bei Bo die Oberhand. „Hunger, Hunger, Hun“…
„Ist ja schon gut Bosse, Mama steht ja schon auf. Geh ins Bad und wasch dich, putz dir die Zähne“   „…und kämm dir die Haare!“ unterbrach und ergänzte der pfiffige kleine Mann. Er kannte dieses Ritual und wußte, daß, wenn er aus dem Bad zurückkam, das Frühstück schon fertig sein würde.
     Sana genoß diese Zeit mit ihrem Sohn: erst sieben Jahre alt und doch schon ein ernst zu nehmender kleiner Mann und seinem Vater sehr ähnlich. Dieser war bei einem Verkehrsunfall vor drei Jahren ums Leben gekommen. Ein schmerzlicher Verlust, der durch ihren kleinen Bosse ein bißchen gelindert wurde.
Und dann war da auch noch ihr Kollege, Siegfried Heller. In der letzten Zeit hatte dieser ihr immer deutlicher zu verstehen gegeben, daß sein Interesse an ihr sich nicht nur auf ihre gemeinsame Arbeit bezog. Sie waren zuerst gemeinsam auf ein Bier in der alten Brauerei gewesen; dann hatte Siegfried sie zum Essen ins „Royal“ eingeladen. Beim Bier wurde erst noch über die Arbeit gesprochen und „Siggi“ hatte Sana über alle Maßen gelobt. Nun, Sana wußte, das sie gut, nein, sehr gut war. Das hatte sie auch auf ihre Diplomarbeit schriftlich bekommen.
     Seit dem fulminanten Essen im „Royal“ war das Thema Arbeit in den Hintergrund getreten und es ging um persönlichere Dinge. Siggi hatte ihr den Vorschlag gemacht, gemeinsam einen Kurzurlaub zu machen. Das war vor zwei Tagen. Sana hatte sich Bedenkzeit ausbedungen. Da kam auch das Wochenende gerade recht. So konnte sie alles mit sich und Bosse klären. Wenn auch ihr „kleiner Mann“ keine Einwände hatte, würde sie zusagen.
     Gut erholt und mit einem Lied auf den Lippen kommt Sana ins Büro. Siggi ist schon da und begrüßt Sana etwas zurückhaltend. Aha, denkt Sana, er ist sich nicht sicher ob ich zusage. Gut
so, er soll nur noch im Unklaren bleiben! Spitzbübisch lächelnd sieht sie ihn an. „Was gibt/s Neues? Erzähle“ fordert sie ihn auf.
„Wir sollen sofort ins Projektzimmer kommen. Der Chef will uns dringend eine Mitteilung machen“ antwortet Siggi ziemlich nervös.
Sana wird hellhörig: was geht hier vor? Warum ist Siegfried so komisch und so kurz angebun-
den? Bereut er es schon, sie wegen eines gemeinsamen Kurzurlaubes gefragt zu haben? Sie hatte auf ihre Frage eine ganz andere Antwort erwartet! Statt dessen beschränkt er sich auf eine rein dienstliche Antwort. Keine Frage nach dem Wochenende, keine Frage nach Bo und keine Frage nach ihrer Antwort! Sehr seltsam.
Siegfried hat seine Unterlagen schon unter dem Arm und die Türklinke in der Hand. Sana geht an ihren Schreibtisch und nimmt alles Nötige an sich. „Ich bin bereit, wir können“ sagt sie nun auch ziemlich kurz und geht vor ihm aus dem Büro. Das Projektzimmer ist schnell erreicht und Sana öffnet die Tür, bevor Siegfried dieses machen kann. Der ganze Führungsstab ist schon versammelt.
     „Guten Morgen“ grüßt Sana fröhlich und geht auf das kleine Podium zu. „Guten Morgen Frau Helfer, wir freuen uns, Sie zu sehen. Aber nehmen Sie doch bitte hier am Tisch Platz. Herr Heller wird uns seine Arbeit als Erster vorstellen. Sie sind dann als Nächste dran. Haben Sie bitte Verständnis dafür, daß wir uns heute nicht an „Ladies first“ halten. Bitte Herr Heller, fangen Sie an.
Sana ist unmerklich zusammengezuckt. Siegfried hat eine eigene Arbeit anzubieten? Das ist mehr als seltsam. Er hat doch eine ganz andere Arbeit zugewiesen bekommen! Langsam kommt bei Sana der Verdacht auf, daß die Arbeit, die dieser Herr Heller vorstellen will, ihre Arbeit ist. Aha, so soll der Hase laufen! Nun mein lieber Siegfried Heller, das wird für dich ein böses Erwachen geben. Stelle nur „meine Arbeit“ als „deine Arbeit“ vor. Ich bin gespannt, ob du meine kleinen „Sicherheitsmaßnahmen“ entdeckt hast.
     Siegfried hat inzwischen den Laptop angeschlossen und den Projektor eingeschaltet. Die ersten 15 Minuten trägt er die neue Organisationsstruktur reibungslos und ohne zu stocken vor. Die Zwischenbemerkungen aus dem Führungsstab sind allesamt positiv. Nun aber kommt die erste „Sicherheitsmaßnahme“ und Siegfried kommt ins Stocken, fängt sich aber wieder und referiert weiter. Nach weiteren fünf Minuten dann die zweite „Sicherheitsmaßnahme.“ Er sucht in seinen Unterlagen. Herr Groß, der zweite Mann der Geschäftsführung, fragt Siegfried, wo das Problem liegt. Siegfried bricht der Schweiß aus. „Ich weiß es noch nicht. Ich muß noch eine Routine prüfen, dann geht es sofort weiter Herr Groß“ antwortet Siegfried unsicher. Er gibt etwas in den Laptop ein und auf der Leinwand erscheinen bekannte Werbungen, auf denen unter den ehemaligen 0190-er Nummern eindeutige Dienstleistungen angeboten werden. Dieser Part ist auch mit Ton. Ein entsetzter „Siggi“ versucht das Programm zu stoppen. Es gelingt ihm nicht. „Was ist denn das für eine Vorführung Herr Heller? Beschäftigen Sie sich auch während der Dienstzeit mit diesem Unterhaltungsprogramm?“ kommt die scharfe Frage von Herrn Groß.
„Es ist mir äußert unangenehm. Ich kann mir nicht erklären, wie dieses Programm auf mein Laptop kommt. Entschuldigen Sie bitte, meine Damen und Herren.“ Siegfried schaltet den Laptop aus.
„Wie soll es denn nun weitergehen, Herr Heller. Wir haben wahrlich etwas Besseres zu tun, als uns Pornofilme anzusehen. Bringen sie Ihren Laptop in den nächsten fünf Minuten zum Laufen oder können wir diese Veranstaltung abblasen?“
„Leider bin ich im Moment nicht in der Lage, das Programm wieder zum Laufen zu bringen. Ich bedaure, Ihre Zeit unnütz in Anspruch genommen zu haben“ kommt es kleinlaut von Siegfried. „Dann können wir ja wohl gehen und unsere Zeit sinnvoller verbringen, nicht wahr, Herr Heller?“
Sana erhebt sich und sagt. „Sie haben doch gesagt, Herr Groß, daß ich nach Herrn Heller meine Arbeit zeigen kann. Das wäre jetzt der richtige Moment. Ich bin bereit“. „Ja richtig, Frau Helfer, das hatte ich doch total über diese Darbietung vergessen. Holen Sie Ihren Laptop und zeigen Sie uns Ihre Arbeit. Ich bitte darum.“
Während Sana zum Podium geht und alles zur Präsentation bereit macht sagt sie: „Ich muß
meinen Laptop nicht holen. Auch ist die Präsentation bis zum Zeitpunkt der „0190-er Werbung“ identisch mit meiner. In ein paar Sekunden geht es weiter. Nehmen Sie bitte wieder Platz.“ Sana drückt einige Tasten und die Präsentation wird genau an der Stelle fortgesetzt, an der Siegfried Heller nicht mehr weiter kam. Die kommende Stunde redete nur Sana. Sie hatte Zuhörer, die nur durch Worte wie „unglaublich, sagenhaft gelöst, einfach umwerfend“ und so weiter, den Vortrag untermalten. Siegfried hatte den Projektsaal unbemerkt verlassen wollen, wurde jedoch durch Frau Albers, die ihn dauernd beobachtet hatte, daran gehindert.
     „Damit ist meine Präsentation beendet. Ich hoffe, sie findet Ihre Zustimmung. Mit dieser Software können wir eine große Anzahl Arbeitsabläufe optimieren und dadurch ca. 30% bis 40% Zeit einsparen. Außerdem ist, wie Sie gesehen haben, die Fehlerquote fast auf „Null“ solange die „Sicherheitsmaßnahme“ nicht aktiviert wird. Aber“….. „Wovon reden Sie Frau Helfer?“ kommt nun die Frage von Frau Albers. „Was ist das, die –Sicherheitsmaßnahme -?“ „Oh, die habe ich als Leibwächter eingebaut, damit nicht eine andere Person meine Arbeit als die ihre ausgeben kann“ antwortet Sana „Ich“…
„Was soll das heißen, deine Arbeit?“ Siegfried scheint seine Sprache wiedergefunden zu haben.
„Du baust einen Virus in mein Programm und denkst, auf diese Art und Weise kannst du mir meine Arbeit stehlen? Die ganze Präsentation ist das Ergebnis meiner harten Arbeit und einzig und allein von mir konzipiert. Ich habe dich ein wenig mitarbeiten lassen, weil ich dir helfen wollte und Vertrauen zu dir hatte; doch dieses ist jetzt gründlich zerstört. Aber“….
“Stop, es reicht jetzt. Wenn es wirklich deine Arbeit ist, beweise es. Jetzt, sofort. Es dürfte doch kein Problem für dich sein oder doch?“ Sana ist bei diesen Worten ganz ruhig geblieben. Sie sieht unverwandt auf den Mann, dem sie noch vor ein paar Stunden sagen wollte, daß sie zu einem Kurzurlaub mit ihm bereit sei.
„Natürlich nicht. Laß mich an den Laptop.“
„Aber gerne“ antwortet Sana und schaltet das Gerät aus.
„Warum tust du das, nun muß er erst wieder hochfahren.“
„Ja, sehr gut erkannt. Nun los!“
Siegfried schaltet das Gerät wieder ein. Auf dem Monitor erscheint eine Fehlermeldung. Er versucht es noch einmal. Wieder nichts.
„Was ist Siegfried Heller, will er nicht? Hast du dein Paßwort vergessen?“ will Sana wissen.
„Seit wann hat mein Laptop ein Paßwort beim Start nötig?“ fragt Siegfried zurück.
„Seitdem mein Laptop wohl dein Laptop ist und du mit dem ganzen Programm nichts zu tun hast, Herr Siegfried Heller. Oder kannst du beweisen, das es deine Arbeit ist?“
„Ja, das kann ich. Ich habe mein Kurzzeichen auf jede 10-te Seite eingefügt. Das beweist doch wohl eindeutig, daß es meine Arbeit ist.“
„Und wie ist dein Kurzzeichen, Siegfried?“
„Mein Kurzzeichen ist S.H.“
„Großes S, Punkt, großes H, Punkt, ist doch richtig Siegfried? Nun dann los“ sagt Sana.
„Wie lange sollen wir noch warten, dauert Ihre Diskussion noch lange? Also Heller, Sie haben noch eine Minute“ unterbricht Herr Groß. „Frau Helfer, machen Sie Ihrem Namen alle Ehre und helfen Sie Herrn Heller, in die Gänge zu kommen, bitte!“
     Innerhalb einer Minute läuft das Programm, nachdem Sana einige Befehle eingegeben
hat. Sofort schiebt Siegfried sie zur Seite und ruft Seite 10 auf. Triumphierend deutet er auf
die beiden Buchstaben. „Hier ist der Beweis. S und H, kommen Sie und überzeugen Sie sich, meine Damen und Herren.“
Frau Albers und Herr Groß treten an den Laptop und sehen die Buchstaben S: H. .
 „Es sind die Buchstaben S und H, wie Sie gesagt haben, Herr Heller.“
„Na bitte, habe ich doch gesagt“ strahlt Siegfried.
Sana wendet sich nun an Frau Albers und bittet: „Frau Albers, würden Sie bitte die Buchstaben und die Satzzeichen so vorlesen, wie sie auf dem Monitor zu sehen sind, mit Groß – und Kleinschreibung und mit Leerzeichen, bitte.“
„Aber gerne Frau Helfer. Also, ich sehe ein großes S, direkt dahinter einen Doppelpunkt, dann ein“….“Was sehen Sie, Frau Albers?“ unterbricht Siegfried sie und wird plötzlich ganz blaß. „Da – da - das ist doch nicht möglich“ stottert er.
Sana steht nun vor Frau Albers und sagt mit leiser Stimme: „Danke, ich habe aus einer plötzlichen Idee heraus ein Standardblatt für diese Arbeit entworfen und mein Briefzeichen auf dieses Blatt gebracht. So ist jedes Blatt mit meiner Signatur versehen. Diese Signatur ist so, wie Sie sie vorgelesen haben, nämlich:
ein großes S, direkt dahinter ein Doppelpunkt, dann ein Leerzeichen,
danach ein großes H und direkt anschließend ein Punkt.
Ich habe dieses Zeichen schon in der Schule für meine Bilder verwendet und es ist mir lieb und teuer. Nochmals vielen Dank, Frau Albers. Ich glaube, daß nun der Beweis für den Urheber erbracht ist und wiederhole noch einmal: Ich hoffe, daß meine Präsentation Ihre Zustimmung findet und füge meine Bitte um gute Zusammenarbeit hinzu. Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit und Geduld, meine Damen und meine Herren.“
Herr Groß kommt auf Sana zu und ergreift ihre Hand. Er schaut ihr in die Augen und sagt: „Meine liebe Frau Helfer, ich danke Ihnen für die sehr gute Arbeit, die Sie uns heute vorgestellt haben. Ja, im Namen unsere Firmenleitung darf ich Ihnen sagen, daß wir überaus zufrieden mit Ihrer Arbeit sind. Ich muß auch noch meine persönliche Bewunderung über Ihre noble Haltung gegenüber Herrn Heller ausdrücken. Was ich in Ihrer Lage mit solch einem Trittbrettfahrer gemacht hätte, weiß ich nicht. Alles Weitere wird im Vorstand entschieden. Meinen herzlichen Glückwunsch zu dieser ausgezeichneten Arbeit. Vielen Dank“

Nun ist schon ein Monat vergangen. Siegfried hat gekündigt. Sana ist die Leitung der Abteilung übertragen worden.
            Die Wochenenden verbringt sie zunächst noch mit Bosse. Aber sie ist einem netten Mann begegnet und hat Morgen das erste Rende-vous mit ihm. Viel Glück, Sana!


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