Samstag, 18. Februar 2012
Ode an die Liebe
ist die Liebe, - im ganzen Land.
Sie vermag Menschen zu bestechen
und so manche Herzen brechen,
bringt den Schmachtenden zum Beben,
gibt dem Verzweifelten Mut zum Leben.
Errichtet einen Tempel in seinem Herzen,
befreit ihn von seinen Seelenschmerzen,
verleiht ihm Hoffnung, gibt ihm Mut,
verstärkt jedoch noch seine Glut
die, durch der Verehrten süßen Kuß –
gelindert werden kann - - und muß!
So ist die Liebe die eine Kraft,
die oftmals wahre Wunder schafft.
Die Schmerzen sind sofort verflossen,
wurde der Holden Mund genossen.
Des Arztes Rat ist ohne Saft:
Die Liebe ist die Himmelsmacht.
So laßt euch sagen, Jung und Alt,
es gibt keine größere Gewalt
als der Liebe Wellenschlag,
Sie begleitet euch - bis zum Sarg.
Wer nie die Liebe hat verspürt,
hat sich in dieser Welt - geirrt!
© Mst 060821
Die Burg
Die Burg, der Berg,
viel Nixen, ein Zwerg?
Eisschuhe sind gut,
danach des offenen Feuers Glut.
Ein Glas mit Wein -
das wäre fein.
Während des Trinkens,
Zwerg und Nixen winken
uns Beiden zu -
denn nach dem Lauf
auf dem Eis, den Berg hinauf
tut Ruhe gut und macht auch Mut,
zu sprechen und reimen
zu lachen und weinen
bis Morgenröte durchs Fenster schaut.
Der Gesang im Hintergrund
ist lange verstummt.
Doch Eines ist klar:
ein wunderbarer Tag es war.
© Mst 081216
Des Lebens Sinn
Ein Stein auf der Straße zeigte mir mein Ziel und rollte und rollte,
rollte und rollte.
Dazu folgendes:
Was ist denn wohl des Lebens Sinn?
So überleg´ ich - her und hin.
Er ist nicht einfach zu erfassen
Und so soll man ihn rollen lassen
Wie in dem erwähnten Lied beschrieben.
Bei mir ist was zurückgeblieben
Will sagen, daß das Leben ist,
der Preis, der von uns zu zahlen ist
Für gute und für schöne Stunden
Für den Partner, den wir vielleicht gefunden
Für Freude, Freunde und noch mehr
Für ein Geschenk wer weiß woher
Und viele and´re tollen Sachen
Die das Leben lebenswert machen.
Gewiss gibt´s Zweifel manches Mal
Ob denn wohl alles richtig war.
Doch laß mich Eines nur noch sagen
Nichts wird erreicht ohne zu wagen.
So ist es gut, dass du verstehst,
das man sich (auch mal) selbst im Wege steht.
© Mst 090206
Licht
Licht
Wieder ist ein Tag vorbei,
Wieder dieses Einerlei!
Wie schön war es noch im letzten Jahr,
Wie schön, als Sie noch bei ihm war.
Er ist beileibe nicht mehr jung,
Verliert sich in Erinnerung.
Sie war sein Alles, Sie war die Eine,
Sie war die Große, Sie war die Kleine.
Die Liebe auf den ersten Blick:
Wehmütig schaut er darauf zurück.
Er geht zu auf die Bank im Schatten
Wo sie sich einst getroffen hatten;
Setzt sich hin und überlegt,
Wie es jetzt wohl weitergeht.
Da hört er einen schnellen Schritt,
Setzt sich auf, hebt seinen Blick,
Sieht eine Frau und glaubt es kaum:
Es ist die Frau aus seinem Traum
In dem er Sie schon öfters sah´
Mit ihrem langen, schwarzem Haar!
Sie setzt sich zu ihm auf die Bank,
Berührt dabei kurz seine Hand -.
Es durchfährt ihn wie ein Blitz –
Doch dieser kurze Augenblick
Hat gezeigt ihm einen Weg,
Wie es doch wohl weitergeht!
Es ist für ihn so wie ein Bann …
Faßt sich ein Herz und sieht Sie an
Und in diesem Augenblick
Dreht Sie sich zu ihm - schaut zurück.
Die Trauer, die ihn gefangen hielt
Ist mit einem Mal besiegt.
Ein tiefer Seufzer, die Trauer bricht:
In seinen Augen leuchtet ein Licht!
© Mst 111214