Auf Lanzarote „In fremdem Land“
ein Mann namens OSKAR eine Heimat fand.
Doch leider nur für eine kurze Zeit;
dann war es für ihn jedoch soweit.
Die Sucht zu spielen holte ihn ein,
er wollte noch reicher, noch besser sein.
Verlassen hatte ihn nun sein Glück,
warf ihn einfach auf die Straße zurück.
Der „Palast der Ästhetik“ steht nun leer,
so können Menschen von sehr weit her,
bewundern, was einst César Manrique erdachte,
zu einem Kunstwerk einen Teil der Insel er machte.
Neben „Jardin de Cactus“ „Jameos del Aqua“
„LagOmar“,
noch viele andere, sehr schöne Dinge ich sah.
Manrique´s „Haus“ oder die „Cuevas Verde“,
„Montañas del
Fuego“ und des „Diabolo´s“ Herde,
gebaut als Grill für die ganzen Scharen
der Besucher, die alle schon hier einmal waren.
Es ist eine Insel, von Lava bedeckt;
als Perle für den Tourismus entdeckt.
Die ganze Gewalt der Natur wird hier offenbar:
nicht vergleichbar mit dem, was ich früher schon sah!
Grandios und gewaltig die wild tosende See,
Lava, wohin das Auge schaut, wohin ich auch seh´:
geformt aus der inneren Glut der Erde,
Gesteinsmassen, verstreut wie eine wilde Herde.
Die Vielfalt der Farben betört meine Augen;
wie auf Leinwand gemalt – man kann es kaum
glauben!
Worte reichen nicht aus, um die Natur
zu beschreiben:
Der Mensch ist hier klein – – und wird
es stets bleiben.
© Mst 050302